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Wie Low-Coding die Erstellung von individuellen Oberflächen beschleunigt

Durch weniger Programmierung Zeit sparen und trotzdem alle Freiheitsgrade bei der Umsetzung und dem Design

Projektmanager kennen es: Ein IT-Projekt zu leiten ist keine leichte Aufgabe. Viele Mitarbeiter aus unterschiedlichen Bereichen müssen koordiniert werden, dazu kommt der übliche Zeit- und Budget-Druck. Vor allem das Zusammenspiel zwischen Fachseite und Entwicklung bedeutet für Projektmanager oft eine große Herausforderung. Beide Abteilungen sprechen unterschiedliche Sprachen, sodass Fachanforderungen von Technikern oft missverstanden werden. Eine Studie der Carnegie Mellon University sagt sogar, dass 45 Prozent des Rework-Aufwands in der Entwicklung aufgrund von Kommunikationsproblemen zwischen Business und IT entstehen. [1]

Ein weiteres Problem ist der Druck der Fachbereiche auf die IT. Die eine Seite möchte möglichst schnell eine Lösung erhalten, wohingegen die wenigen Entwickler mit hohen Aufwänden in der Umsetzung und konkurrierenden IT-Projekten belastet sind. Der sich weiter verschärfende akute Fachkräftemangel führt in der Konsequenz dazu, dass die IT-Abteilung so weit wie möglich entlastet werden sollte. Die raren Entwicklerressourcen sollten nur noch dann eingebunden werden, wenn sie wirklich gebraucht werden.  

 

Low-Code-Entwicklung durch die Fachseite

 

Wäre es da nicht am einfachsten, wenn die Fachseite bei Fachanwendungen direkt erste Vorschläge für Oberflächen vom System erhalten würde und die IT nur noch bei speziellen Anforderungen oder Systemanbindungen bemühen muss? Helfen kann hier das „Rapid Application Development“ oder auch „Low-Code-Entwicklung“ genannt. Das bedeutet, mithilfe von Modellierungswerkzeugen und grafischen Methoden die Anwendungen zu entwickeln – und zwar ohne selbst Programmierer sein zu müssen.

Das Marktforschungsunternehmen Gartner sagt Low-Code-Technologien für 2021 und auch zukünftig eine starke Marktentwicklung voraus. [2] Und das aus gutem Grund: Man ist nah am Problem und nah am Kunden. Die Mitarbeiter in den Fachbereichen entscheiden selbst, wie eine Anwendung aussehen soll und können Anwendungen, welche zu 100 Prozent für Sie passen, direkt testen. Dabei generiert das System, zum Beispiel MR.KNOW – BPM von Inspire Technologies, Vorschläge für Oberflächen direkt aus erstellten BPMN-2.0-Prozessen. Durch den visuellen Zugang können Fachseiten einfach Oberflächen, Designs und Funktionen erstellen, anstatt es den Entwicklern mühsam erklären zu müssen. Damit lassen sich Projekte schneller und mit höherer Qualität erstellen. Und auch eine spätere Anpassung stellt kein Problem dar.

 

Erstellen der Benutzeroberfläche mit digitalen Assistenten

 

Damit die Handhabung für die Nutzer besonders intuitiv ist, können sie die individuellen Oberflächen über Assistenten erstellen. So bedarf es keiner langwieriger Schulung, um mit dem Framework zurechtzukommen. Die Elemente der grafischen Benutzeroberfläche werden einfach konfiguriert, anstatt sie zu programmieren.

Trotzdem stehen alle Freiheitsgrade zur Verfügung, um die Anwendung in das jeweilige Corporate Design zu überführen und jederzeit an neue Vorgaben anzupassen. Durch die Trennung von Design und Logik lassen sich Logo, Anordnung, Größen, Schriften oder Farben auch dynamisch während der Laufzeit ändern. Die Freiheiten sind praktisch grenzenlos. Und kommt die Low-Coding-Komponente von MR.KNOW doch einmal an seine Grenzen, ist das auch kein Problem. Dafür gibt es zusätzlich einen Experten-Modus, in dem Entwickler alle Freiheiten haben und auch komplexe Oberflächen, zum Beispiel Portale oder mobile Anwendungen, erstellen können. Für den einfachen Start gibt es vorgefertigte Design-Vorlagen, die verwendet werden können. Damit steht der schnellen und flexiblen Anwendungsentwicklung nichts mehr im Weg.

Mit dem Release 2.3.3. steht jetzt die neuste Version des Rapid Application Framework für Nutzer der MR.KNOW - BPM inspire Suite 9.4.23 und zum Download zur Verfügung.

Alle Interessenten finden auf https://www.mrknow.ai/software umfassende Informationen zur Oberflächenerstellung mit dem Rapid Application Framework und zu den digitalen Assistenten.

 

 

[1] https://www.sei.cmu.edu/

[2] www.gartner.com/en/newsroom/press-releases/2021-02-15-gartner-forecasts-worldwide-low-code-development-technologies-market-to-grow-23-percent-in-2021


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